
Francesca da Rimini / Gianni Schicchi
Oper von Sergej Rachmaninow / Giacomo Puccini
Musiktheater im Revier Gelsenkirchen
Premiere 31.01.2026
Musikalische Leitung: Giuliano Betta
Inszenierung: Manuel Schmitt
Bühne: Julia Berndt
Kostüme: Carola Volles
Chor: Alexander Eberle
Licht: Patrick Fuchs
Dramaturgie: Larissa Wieczorek
Mit:
Francescа: Susanne Serfling
Paolo: Nenad Čiča
Dante: Khanyiso Gwenxane / Adam Temple-Smith
Lanciotto Malatesta: Simon Stricker
Virgils Geist: Philipp Kranjc
Gianni Schicchi: Benedict Nelson
Lauretta: Heejin Kim
Zita: Almuth Herbst
Rinuccio: Khanyiso Gwenxane / Adam Temple-Smith
Nella: Yeeun Yeo
Gherardino: Ben Jamal Akki / Catalea Akki / Feline Schruf
Betto von Signa: Yevhen Rakhmanin
Simone: Philipp Kranjc
Marco: Simon Stricker
Ciesca: Anke Sieloff
Spinelloccio: Maksim Andreenkov
Nicolao, notario: Urban Malmberg
Pinellino: Robert Brouwer
Guccio: Oliver Aigner
Opernstudio NRW, MiR Opernchor, Neue Philharmonie Westfalen
Probenfotos von Pedro Malinowski
Dieser Abend schon allein wegen der Rachmaninov-Rarität, aber auch wegen Manuel Schmitts Talent für vielschichtige Dramen eindeutig eine Empfehlung.
Der Opernfreund, 01.02.2026, Jochen Rüth
Zu berichten ist von einem kleinen, aber schlagkräftigen Coup. Das Haus zeigt mit „Francesca da Rimini“ eine Rarität, die selbst Kenner staunen lässt, und kombiniert sie verwegen: hier Rachmaninows Geschichte eines Femizids, dort Puccinis turbulente Familiensatire. Regisseur Manuel Schmitt orientiert sich an Sartres Satz „Die Hölle, das sind die anderen“. Bei ihm trifft ein Ehe-Debakel auf einen teuflischen Erbschaftsschwindel. Dieser Kurzschluss schlägt Funken: Es entsteht ein Opernabend, der schockiert, anrührt und am Ende gute Laune macht.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 01.02.2026, Anke Demirsoy
Das Ensemble (…) garantiert durch typgerechten Gesang und große Spielfreude einen mit Francesca da Rimini aufrüttelnden, aber mit „Gianni Schicchi“ urkomischen Opernabend. Die Kombination der beiden Einakter nach Dante Alighieris „La Commedia“ garantiert in der Inszenierung von Manuel Schmitt das Nachdenken über den Begriff der Sünde beziehungsweise Schuld in unserer Zeit.
Das Opernmagazin, 02.02.2026, Ursula Hartlapp-Lindemeyer
Hallo Herne, Montag, 2. Februar 2026, Pitt Herrmann
Das Regie-Team um Manuel Schmitt sieht in der Geschichte Francescas ein Schicksal, das leider auch heutzutage zahlreiche Frauen auf der ganzen Welt erleiden müssen. (…) Da Rachmaninows sinfonische Musik mit einer langen instrumentalen Einleitung viel Raum für Bebilderung der Hölle lässt, in der aus der Ferne der Gesang gequälter Seelen klingt, weist Schmitt mit zahlreichen Statistinnen und Statisten auf dieses aktuelle Problem hin.
Online Musik Magazin, 01.02.2026, Claudia Stockmann





